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Herzlich willkommen auf den Seiten des Richard-von-Weizsäcker-Berufskollegs in Paderborn!

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Verkehrssicherheitstage im Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg

02.10.2018

Am 19. und 20. September veranstalteten die Paderborner Polizei und die Verkehrswacht Paderborn in Zusammenarbeit mit den Paderborner Berufskollegs Richard-von-Weizsäcker, Ludwig Erhard und Helene Weber und anderen Kooperationspartnern die Paderborner Verkehrssicherheitstage 2018. Landrat Manfred Müller eröffnete am Mittwoch das zweitägige Präventionsprogramm und erläuterte die Hintergründe: „Die Paderborner Polizei will mit ihrer Verkehrssicherheitsarbeit junge Menschen – insbesondere Fahranfänger – erreichen und nachhaltig sensibilisieren. 18- bis 24-jährige sind überproportional häufig an schweren Verkehrsunfällen beteiligt. Um dieser Zielgruppe zu begegnen, arbeiten unsere Verkehrssicherheitsberater seit vielen Jahren mit den Berufsschulen im Kreis Paderborn zusammen.“

Seit vielen Jahren werden Heranwachsende bei den Verkehrssicherheitstagen an wechselnden Schulstandorten konkret und möglichst realistisch mit den Gefahren im Straßenverkehr konfrontiert. Am Mittwoch und Donnerstag wurde der Schulhof am Berufsschulzentrum Am Bischofsteich sowie der Maspernplatz zum Aktions- und Erfahrungsraum – nicht nur für Berufsschülerinnen und -schüler. Alle Interessierten waren  willkommen, um praktische Erfahrungen an unterschiedlichen Stationen zu machen: Wie fühlt sich das an, wenn sich ein Auto überschlägt, weil ich abgelenkt war? Was bewirkt mein Sicherheitsgurt, wenn ich mit 30 km/h auf ein Hindernis pralle? Was passiert bei einem Verkehrsunfall zum Beispiel mit einem angefahrenen Radfahrer? Wie verändert sich der Bremsweg wenn ich schneller fahre? Mit Hilfe verschiedener Simulatoren konnte jede/r die Antworten am eigenen Leib real erleben. Darüber hinaus wurden Sehtests angeboten und es gab Informationen zu dem aktuellen Thema „Toter Winkel“. In mehreren Vorführungen auf dem Maspernplatz wurden Bremsmanöver bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten präsentiert.

Spektakulär, aber auch brutal realistisch wurde am 20.09.2018 um 11.30 Uhr ein Verkehrsunfall simuliert. Ein Pkw wurde an einem Autokran hochgezogen und stürzte aus etwa 10 Metern auf einen Baumstamm. Obwohl so nur eine Aufprallgeschwindigkeit von knapp 50 km/h erreicht wurde, war das Ergebnis schockierend – im Ernstfall möglicherweise tödlich. Die Feuerwehr Paderborn zeigte im Anschluss die „Rettungskette“. „Live“ und in Echtzeit waren die anstrengenden Rettungs- und Bergungsarbeiten zu beobachten. Das war in dieser Situation auch so gewollt im Gegensatz zu echten Einsätzen, wo „Gaffer“ stören, lebensrettende Arbeiten behindern oder weitere Gefahren und Unfälle provozieren. Dieses immer größer werdende Problem wurde anhand der im Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg ausgestellten „Gafferbox“ veranschaulicht, bei der Schülerinnen und Schüler sich in die Rolle eines Opfers begeben konnten, das von allen Seiten beobachtet und fotografiert wird. Um das Problem der Sensationsgier zu verdeutlichen, konnten die jungen Leute unter Klappen schockierende Fotos von schweren Unfällen betrachten oder auch nicht. „Die Schüler wurden darauf hingewiesen, dass die Fotos grausaume Szenen zeigen. Sie konnten selbst entscheiden, ob ihre Neugier groß genug war, um die Klappen zu öffnen“, erklärt der Verkehrssicherheitsberater des Richard-von-Weizsäcker-Berufskollegs Christian Rörig.

(Quelle: angelehnt an Pressemitteilung Kreispolizeibehörde Paderborn/Artikel Westfalen-Blatt vom 20.09.2018)