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Herzlich willkommen auf den Seiten des Richard-von-Weizsäcker-Berufskollegs in Paderborn!

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Das Mathe-Café – Neues Lernangebot für Schülerinnen und Schüler

03.11.2018

Mathematik ist wie eine Sprache. Es geht darum, sie zu verstehen. Am Anfang versteht man wenig, aber mit jedem neuen gelernten Wort versteht man mehr und irgendwann versteht man einen ganzen Satz. Bei Mathematik ist es ähnlich. Wenn man den Stoff verstanden hat, kommt der so genannte Aha-Effekt und man kann korrekte Ergebnisse erzielen. Dieser Lerndurchbruch ist bei der Beschäftigung mit der Mathematik besonders wichtig.

Im Mathe-Café sind alle Schülerinnen und Schüler herzlich willkommen.

Ihr müsst nur etwas Zeit mitbringen, um …
… über Mathe nachzudenken und Mathe zu verstehen
… Fragen zu stellen, gemeinsam zu lernen, anderen zu helfen.

 

In angenehmer Atmosphäre darf dabei auch gern gegessen und getrunken werden. Wer eine Tasse mitbringt, bekommt auch einen Tee oder Kaffee. Sponsoren für Kaffeemaschine, Wasserkocher, Plätzchen und Kuchen sind stets willkommen!

 Wo?  C 122 K
 Wann? Jeden Montag, 7./8. Stunde
und
jeden Freitag, 7./8. Stunde

Wir freuen uns auf euch!

Das Mathe-Café -Team

Verkehrssicherheitstage im Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg

02.10.2018

Am 19. und 20. September veranstalteten die Paderborner Polizei und die Verkehrswacht Paderborn in Zusammenarbeit mit den Paderborner Berufskollegs Richard-von-Weizsäcker, Ludwig Erhard und Helene Weber und anderen Kooperationspartnern die Paderborner Verkehrssicherheitstage 2018. Landrat Manfred Müller eröffnete am Mittwoch das zweitägige Präventionsprogramm und erläuterte die Hintergründe: „Die Paderborner Polizei will mit ihrer Verkehrssicherheitsarbeit junge Menschen – insbesondere Fahranfänger – erreichen und nachhaltig sensibilisieren. 18- bis 24-jährige sind überproportional häufig an schweren Verkehrsunfällen beteiligt. Um dieser Zielgruppe zu begegnen, arbeiten unsere Verkehrssicherheitsberater seit vielen Jahren mit den Berufsschulen im Kreis Paderborn zusammen.“

Seit vielen Jahren werden Heranwachsende bei den Verkehrssicherheitstagen an wechselnden Schulstandorten konkret und möglichst realistisch mit den Gefahren im Straßenverkehr konfrontiert. Am Mittwoch und Donnerstag wurde der Schulhof am Berufsschulzentrum Am Bischofsteich sowie der Maspernplatz zum Aktions- und Erfahrungsraum – nicht nur für Berufsschülerinnen und -schüler. Alle Interessierten waren  willkommen, um praktische Erfahrungen an unterschiedlichen Stationen zu machen: Wie fühlt sich das an, wenn sich ein Auto überschlägt, weil ich abgelenkt war? Was bewirkt mein Sicherheitsgurt, wenn ich mit 30 km/h auf ein Hindernis pralle? Was passiert bei einem Verkehrsunfall zum Beispiel mit einem angefahrenen Radfahrer? Wie verändert sich der Bremsweg wenn ich schneller fahre? Mit Hilfe verschiedener Simulatoren konnte jede/r die Antworten am eigenen Leib real erleben. Darüber hinaus wurden Sehtests angeboten und es gab Informationen zu dem aktuellen Thema „Toter Winkel“. In mehreren Vorführungen auf dem Maspernplatz wurden Bremsmanöver bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten präsentiert.

Spektakulär, aber auch brutal realistisch wurde am 20.09.2018 um 11.30 Uhr ein Verkehrsunfall simuliert. Ein Pkw wurde an einem Autokran hochgezogen und stürzte aus etwa 10 Metern auf einen Baumstamm. Obwohl so nur eine Aufprallgeschwindigkeit von knapp 50 km/h erreicht wurde, war das Ergebnis schockierend – im Ernstfall möglicherweise tödlich. Die Feuerwehr Paderborn zeigte im Anschluss die „Rettungskette“. „Live“ und in Echtzeit waren die anstrengenden Rettungs- und Bergungsarbeiten zu beobachten. Das war in dieser Situation auch so gewollt im Gegensatz zu echten Einsätzen, wo „Gaffer“ stören, lebensrettende Arbeiten behindern oder weitere Gefahren und Unfälle provozieren. Dieses immer größer werdende Problem wurde anhand der im Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg ausgestellten „Gafferbox“ veranschaulicht, bei der Schülerinnen und Schüler sich in die Rolle eines Opfers begeben konnten, das von allen Seiten beobachtet und fotografiert wird. Um das Problem der Sensationsgier zu verdeutlichen, konnten die jungen Leute unter Klappen schockierende Fotos von schweren Unfällen betrachten oder auch nicht. „Die Schüler wurden darauf hingewiesen, dass die Fotos grausaume Szenen zeigen. Sie konnten selbst entscheiden, ob ihre Neugier groß genug war, um die Klappen zu öffnen“, erklärt der Verkehrssicherheitsberater des Richard-von-Weizsäcker-Berufskollegs Christian Rörig.

(Quelle: angelehnt an Pressemitteilung Kreispolizeibehörde Paderborn/Artikel Westfalen-Blatt vom 20.09.2018)

Industrie 4.0 hält Einzug in den Unterricht der die Fachschule für Technik

20.09.2018

Die Studierenden der TEV71 nehmen die Ampelkreuzungen hard- und softwaremäßig in Betrieb.Die digitale Vernetzung von unterschiedlichen Automatisierungssystem ist im Moment die wichtigste Innovationswelle in der Industrie. Sie ist uns allen unter dem Schlagwort „Industrie 4.0“ aus der Presse her bekannt.

Um die Studierenden der Fachschule für Technik in der Fachrichtung Elektrotechnik fit für neuen Herausforderungen im Zuge von „Industrie 4.0“ zu machen, wurde jetzt dazu ein neues Schulungssystem in Betrieb genommen. Es besteht aus selbst gebauten Modellen von Ampelkreuzungen, die einerseits mit Hilfe von Mikrocontrollersystemen flexibel gesteuert werden können. Andererseits können diese Ampelkreuzungen auch über Speicherprogrammierbare Steuerungen vernetzt werden.

An diesem System sollen daher auch mehrere Unterrichtsfächer zusammenarbeiten. Ein Fach konzentriert sich zunächst z.B. auf die Programmierung der Mikrocontroller. Ein weiteres Fach realisiert parallel dazu mit Hilfe von Speicherprogrammierbaren Steuerungen die Verkehrsflussoptimierung der einzelnen Ampelkreuzungen untereinander. Das Bindeglied zwischen beiden Steuerungssystemen stellt der sogenannte OPC-UA-Server dar, der den Datenaustausch zwischen verschiedenen Steuerungssystemen – Mikrocontroller und SPS – überhaupt erst möglich macht.

Diese digitale Vernetzung („Industrie 4.0“) spiegelt sich dann dementsprechend auch in der dazugehörigen Vernetzung der Unterrichtsinhalte der beteiligten Fächer wieder. Die Konfiguration und Nutzung des OPC UA-Servers betrifft unterrichtlich gesehen somit alle beteiligten Fächer. Diese Mikrocontroller können mit Hilfe eines sogenannten OPC UA-Servers mit anderen Steuerungssystemen, wie z.B. einer Speicherprogrammierbaren Steuerung vernetzt werden. Mit Hilfe des Schulungssystems kann das komplexe Zusammenspiel von verschiedenen miteinander vernetzten Ampelsystemen im Straßenverkehr zur Verkehrsflussoptimierung („Grüne Welle“) im Unterricht simuliert werden.

Lehrkräfte absolvieren Ersthelferkurs im Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg Paderborn

05.09.2018

Die Lehrkräfte vom Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg können helfen: Ersthelfer-Kursleiter Stefan Pawlik (rechts) vom Deutschen Roten Kreuz ist zufrieden mit den Leistungen seiner Teilnehmer.Berufskolleg, Betrieb, Haushalt, Freizeit  oder Straßenverkehr - überall können Unfälle passieren, in denen eine schnelle Erstversorgung wichtig ist. Worauf in diesen Situationen zu achten ist, lernten 34 Lehrerinnen und Lehrer des Richard-von-Weizsäcker-Berufskollegs im Rahmen eines Ersthelferkurses des Deutschen Roten Kreuzes. Unter der Leitung von Stefan Pawlik frischten die Pädagogen ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse in den Lehrinhalten Eigenschutz, Absichern der Unfallstelle, Auffinden einer Person, Retten aus Kraftfahrzeugen und Gefahrenbereichen, Helmabnahme, Kontrolle der Vitalfunktionen, Absetzen des Notrufs 112, stabile Seitenlage, Wiederbelebung und Defibrillation sowie Erste-Hilfe-Maßnahmen bei akuten Erkrankungen, äußeren Verletzungen und Verletzungen am Kopf- und Bewegungsapparat auf.