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Herzlich willkommen auf den Seiten des Richard-von-Weizsäcker-Berufskollegs in Paderborn!

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Industrie 4.0 hält Einzug in den Unterricht der die Fachschule für Technik

20.09.2018

Die Studierenden der TEV71 nehmen die Ampelkreuzungen hard- und softwaremäßig in Betrieb.Die digitale Vernetzung von unterschiedlichen Automatisierungssystem ist im Moment die wichtigste Innovationswelle in der Industrie. Sie ist uns allen unter dem Schlagwort „Industrie 4.0“ aus der Presse her bekannt.

Um die Studierenden der Fachschule für Technik in der Fachrichtung Elektrotechnik fit für neuen Herausforderungen im Zuge von „Industrie 4.0“ zu machen, wurde jetzt dazu ein neues Schulungssystem in Betrieb genommen. Es besteht aus selbst gebauten Modellen von Ampelkreuzungen, die einerseits mit Hilfe von Mikrocontrollersystemen flexibel gesteuert werden können. Andererseits können diese Ampelkreuzungen auch über Speicherprogrammierbare Steuerungen vernetzt werden.

An diesem System sollen daher auch mehrere Unterrichtsfächer zusammenarbeiten. Ein Fach konzentriert sich zunächst z.B. auf die Programmierung der Mikrocontroller. Ein weiteres Fach realisiert parallel dazu mit Hilfe von Speicherprogrammierbaren Steuerungen die Verkehrsflussoptimierung der einzelnen Ampelkreuzungen untereinander. Das Bindeglied zwischen beiden Steuerungssystemen stellt der sogenannte OPC-UA-Server dar, der den Datenaustausch zwischen verschiedenen Steuerungssystemen – Mikrocontroller und SPS – überhaupt erst möglich macht.

Diese digitale Vernetzung („Industrie 4.0“) spiegelt sich dann dementsprechend auch in der dazugehörigen Vernetzung der Unterrichtsinhalte der beteiligten Fächer wieder. Die Konfiguration und Nutzung des OPC UA-Servers betrifft unterrichtlich gesehen somit alle beteiligten Fächer. Diese Mikrocontroller können mit Hilfe eines sogenannten OPC UA-Servers mit anderen Steuerungssystemen, wie z.B. einer Speicherprogrammierbaren Steuerung vernetzt werden. Mit Hilfe des Schulungssystems kann das komplexe Zusammenspiel von verschiedenen miteinander vernetzten Ampelsystemen im Straßenverkehr zur Verkehrsflussoptimierung („Grüne Welle“) im Unterricht simuliert werden.

Lehrkräfte absolvieren Ersthelferkurs im Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg Paderborn

05.09.2018

Die Lehrkräfte vom Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg können helfen: Ersthelfer-Kursleiter Stefan Pawlik (rechts) vom Deutschen Roten Kreuz ist zufrieden mit den Leistungen seiner Teilnehmer.Berufskolleg, Betrieb, Haushalt, Freizeit  oder Straßenverkehr - überall können Unfälle passieren, in denen eine schnelle Erstversorgung wichtig ist. Worauf in diesen Situationen zu achten ist, lernten 34 Lehrerinnen und Lehrer des Richard-von-Weizsäcker-Berufskollegs im Rahmen eines Ersthelferkurses des Deutschen Roten Kreuzes. Unter der Leitung von Stefan Pawlik frischten die Pädagogen ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse in den Lehrinhalten Eigenschutz, Absichern der Unfallstelle, Auffinden einer Person, Retten aus Kraftfahrzeugen und Gefahrenbereichen, Helmabnahme, Kontrolle der Vitalfunktionen, Absetzen des Notrufs 112, stabile Seitenlage, Wiederbelebung und Defibrillation sowie Erste-Hilfe-Maßnahmen bei akuten Erkrankungen, äußeren Verletzungen und Verletzungen am Kopf- und Bewegungsapparat auf.                                                                                                              

Internationale Schüler und Gymnasiasten des Richard-von-Weizsäcker-Berufskollegs kochen gemeinsam am Helene-Weber-Berufskolleg

03.07.2018
„Shi- was? Wie spricht man das aus?“, „Shirpera Fudge“. So und mit ähnlichen Fragen begann die mittlerweile dritte Kochaktion des Richard-von-Weizsäcker-Berufskollegs am benachbarten Helene-Weber-Berufskolleg. Neben einer Vielzahl an typisch deutschen Gerichten wurden Speisen aus den Herkunftsländern der Schülerinnen und Schüler der internationalen Klassen zubereitet. So ergaben sich an den beiden Projekttagen Gerichtpaarungen, die unterschiedlicher nicht hätten sein können. Durch leckere Kombinationen wie Gulaschsuppe mit Taboulé, Bratkartoffeln mit Mantu Afghan oder auch Apfelstrudel mit Halawat el Jibn konnte jeder Gast ganz verschiedene Geschmackseindrücke sammeln.

Unterstützt wurde das durch die Schulsozialarbeit des Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg geplante Projekt von Olivia Pavlik und Elke Wittenbrock-Heeg, zwei Lehrkräfte des Helene-Weber-Berufskollegs. Sie standen bei Rückfragen der Schülerinnen und Schülern zur Seite, kümmerten sich um die Küchenorganisation und leisteten „Erste Hilfe“, wenn sich nicht so ganz an das Rezept gehalten wurde.

Zum jeweiligen Ende der beiden Projekttage wurden weitere Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie die Schulleitungen zum gemeinsamen Essen eingeladen. Nach einer kurzen Vorstellung der einzelnen Gerichte wurde gegessen, sich ausgetauscht und auch neue Freundschaften geknüpft. Nicole Guihur-Montalban, eine Fachlehrerin der internationalen Klasse, war mit der Frage:  „Wie viele Fußballmannschaften habt ihr denn noch zum Essen eingeladen?“ nicht die Einzige, die scherzhaft auf die große Menge an verschiedenen Speisen aufmerksam machte. Nach dem Aufräumen wurde jedoch deutlich, dass es den Gästen wohl geschmeckt hat. Bis auf eine kleine Restmenge, die von den Schülerinnen und Schülern mit nach Hause genommen wurde, waren alle Gerichte aufgegessen worden.

„Die Schüler/innen  haben prima mitgemacht und alle Gerichte sind sehr lecker geworden, obwohl viele Rezepte durchaus kompliziert waren! Hier war die Zusammenarbeit in den gemischten Gruppen der Schülerinnen und Schülern aus dem Gymnasium und den internationalen Schülerinnen und Schülern von großer Bedeutung.  Somit kannte zumeist einer in der Gruppe das geplante Gericht und konnte die Anderen anleiten“, lobte Olivia Pavlik die teilnehmenden Klassen.

Die Digitalisierung weiter auf den Weg gebracht

13.06.2018

Das RvWBK hat sich zusammen mit dem Schulträger sowie der Politik auf den Weg gemacht, um sich an den baden-würtembergischen Vorreiterschulen zu informieren.

Die Besuche der Technischen Schulen in Aalen sowie der Gewerbeschule in Villingen-Schwenningen waren geprägt von vielen Informationen und einem offenem Austausch. Wie wird im Musterländle die Digitalisierung gefördert und gefordert? Wie kann die Finanzierung erfolgen? Wie sind die jeweiligen Berufsschulen vorgegangen? Wie gestaltet das Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg sowie der Kreis Paderborn diesen Prozess? Wo liegen Schwerpunkte des Landes NRW? Welche Herausforderungen kommen auf die Lehrkräfte, die Schülerinnen und Schüler zu? Wie gehen Betriebe mit den Herausforderungen der Digitalisierung um und in welcher Weise können Berufsschulen hier unterstützen?

Die vielen Anregungen wurden und werden intensiv zwischen den Mitgliedern des Kreistages, die Schulausschusses, Mitgliedern des SICP der Universität Paderborn sowie den Kollegen und Kolleginnen sowie der Schulleitung des Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg diskutiert und Möglichkeiten erörtert. Der Weg zum Digitalen Berufskolleg ist einen weiteren Schritt gegangen worden.