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Aufgrund einer dienstlichen Veranstatlung endet der Unterricht am 20.05. in Büren um 13.15 Uhr und in Paderborn um 13.45 Uhr. +++ Das Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg ist Projektpartner Schaufenster 4.0

Herzlich willkommen auf den Seiten des Richard-von-Weizsäcker-Berufskollegs in Paderborn!

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Hoch die Zimmererkunst

11.04.2018

Zukunftsweisende Zimmererausbildung am Richard-von-Weizsäcker Berufskolleg

2018 Logo Alle an einen TischAm Donnerstag, den 22.02.2018,  luden die Lehrenden des Richard-von-Weizsäcker Berufskollegs zu einem „Runden Tisch“ ein. Eingeladen waren alle an der Zimmererausbildung Beteiligten. So trafen sich Vertreter der heimischen Ausbildungsbetriebe, der Innungen, der überbetrieblichen Ausbildungsstätten in Paderborn (tbz) und Brakel-Istrup (AZB), des Richard-von-Weizsäcker Berufskollegs und nicht zuletzt Auszubildende aus allen drei Lehrjahren zu einer engagierten Diskussionsrunde. Erstellt wurde dabei ein Portfolio einer innovativen und an neuen Technologien ausgerichteten Zimmererausbildung. Als Diskussionsgrundlage diente der informative Vortrag von Matthias Eisfeld, Geschäftsführer des Innungsverbandes des Zimmererhandwerkes in Westfalen, zum Thema „Zukunft des Zimmererhandwerks – Neue Herausforderungen und Chancen“. Hierbei machte er vor allem Mut, alternative Geschäftsfelder rund um die Sanierung, Modernisierung und dem Aus- und Umbau bestehender Gebäude zu erobern. Diese Arbeitsbereiche bieten Zimmereien weiter neue Einsatzmöglichkeiten, für die auch in Zukunft gut qualifizierter Zimmerernachwuchs benötigt wird. Eisfeld wies auch auf die bedenkliche demografische Entwicklung hin, wonach in naher Zukunft akuter Mangel an Zimmerergesellen zu befürchten ist. Insbesondere gilt es daher, Jugendliche und junge Erwachsene für die große Vielschichtigkeit und hohe Attraktivität des Ausbildungsberufes Zimmerer/in zu interessieren und zu begeistern -  Tradition und Handwerk im Rahmen modernster, computergestützter Fertigungsabläufe – Handwerk 4.0, wie Abteilungsleiter Michael Neuwald erläutert: „Zimmerer schaffen Dinge mit Bestand. Bauvorhaben, die auch noch unsere Nachkommen nutzen und erleben werden. Und das mit Tradition, umweltverträglicher Werthaltigkeit und dem Einsatz modernster Technologie.“ Große Wertschätzung genießt die Bezirksfachklasse der Zimmerer am Richard-von-Weizsäcker Berufskolleg, wo sie fester Bestandteil der aktuellen Schulentwicklungsarbeit ist – worauf auch die Schulleiterin Alexandra Hubenthal in ihrer Begrüßung hinwies.
Alle Beteiligten waren sich einig: Auch im nächsten Jahr treffen sich „Alle an einem Tisch“ wieder!

7. Technikermesse am Richard-von-Weizsäcker Berufskolleg

15.03.2018

Wie in den vergangenen Jahren lädt das Richard-von-Weizsäcker Berufskolleg auch 2018 kurz vor Ostern Technik-Interessierte dazu ein, die Umsetzung anspruchsvoller Aufgaben aus der Metall- und Elektrotechnik zu erleben. Dieses Jahr präsentieren die Studierenden der Abschlussklassen der Techniker in der Vollzeitform am 21.03.2018 von 08:00 Uhr bis 13:00 Uhr an Messeständen und in Fachvorträgen die Ergebnisse ihrer Projektarbeiten, die sie in einem Zeitraum von acht Wochen seit Mitte Januar bearbeitet haben. Zusätzlich zeigt auch eine Projektgruppe der Technikerklasse aus der Teilzeitform die Ergebnisse ihrer Arbeit (Stand des Projektbetriebs RTB), die ab Schuljahresbeginn über einen Zeitraum von 16 Wochen entstanden ist.

Die Projekte entstanden in Zusammenarbeit mit Betrieben aus der Region, welche den Studierenden konkrete technische Aufgaben stellten. Für die Betriebe und die Studierenden stellt sich diese Zusammenarbeit als sehr fruchtbar heraus, da die Projektgruppen das im Unterricht erlernte Wissen in realen Projekten umsetzen können und die Betriebe Lösungen für technische Probleme erhalten.

Neben dem Ansprechpartner im jeweiligen Betrieb wählen die Projektgruppen Fachlehrer aus, die ihnen während der Projektphase zur Beratung und Betreuung zur Seite stehen. Im Rahmen dieser Projektbegleitung finden auch Besuche vor Ort in den Betrieben statt.

Die Technikermesse bietet regionalen Firmen die Möglichkeit mit den angehenden Technikern ins Gespräch zu kommen und sich so auch über potentielle neue Mitarbeiter zu informieren. Für interessierte junge Menschen, die sich weiter qualifizieren wollen, ergibt sich hier auch die Gelegenheit, Informationen über die Ausbildung zur Technikerin / zum Techniker zu erhalten. An einem Stand der Universität Paderborn werden außerdem Studiengänge im Bereich der Elektro- und Maschinentechnik vorgestellt. Ferner können sich Interessierte am Stand der Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) zum Thema „Aufstiegsstipendium“ informieren.
Informationen über das Tagesprogramm, die einzelnen Projektthemen sowie die Verteilung der Messestände erhalten Sie in dem aktuellen Flyer.

Flyer Seite 1
Flyer Seite 2

Technische und informatische Bildung nachhaltiger Entwicklung für Berufsschüler

10.02.2018

Kurz vor Weihnachten war die GIT 71 zu Besuch im Paderborner Interaktionslabor am Institut für Informatik der Universität Paderborn, kurz PIN-Lab. Das PIN-Lab, geleitet von Prof. Dr. Carsten Schulte und Jessica Krüger, bietet jährlich interessante Veranstaltungen zu verschiedenen informatiknahen Themen an. So auch ein Repair-Café mit dem Schwerpunktthema Handyreparatur. Dabei wurden kaputte Handykabel repariert, Bestandteile und Komponenten von Handys untersucht und demonstrativ Handydisplays getauscht. Bei dem durchgeführten Repair-Café wurden die Schülerinnen und Schüler auf ein nachhaltiges Konsumverhalten (z.B. Reparieren statt Neukaufen) sensibilisiert. Dieses Angebot erfolgt im Rahmen eines zukunftsträchtigen Projekts, an dem neben der Universität Paderborn mehrere deutsche Hochschulen beteiligt sind und das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert wird, dem sog. RetiBNE-Projekt (Reparaturkompetenz als Bildung für nachhaltige Entwicklung).

Begleitet wurde die Klasse von ihrer Klassenlehrerin Dr. Sabina Rips und Dominik Brett, welche hoch zufrieden mit dem durchgeführten Repair-Café waren. „Es ist immer wieder eine große Freude, wenn ich Schülerinnen und Schüler sehe, die vor Begeisterung für Informatik strotzen und sich so intensiv, als auch hoch konzentriert damit auseinandersetzen“ sagte Frau Dr. Rips. Auch Herr Brett war „beeindruckt von dem bereits vorhandenen Reperaturwissen, welches die Klasse zu dem Repair-Café mitbrachte“. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch die herzlichen Worte von der PIN-Lab Mitarbeiterin Frau Krüger, welche sich für die problemlose Kooperation des Richard-von-Weizsäcker Berufskollegs und der Universität Paderborn bedankte und sich auf weitere Kooperationsveranstaltungen freut.

Studienfahrt der FOS 71

23.01.2018

Am 20.11.2017 um 8:15 Uhr ging es also los. Unter Aufsicht von Frau Seefeldt und Frau Bauer und in Begleitung von Herrn Buron machten wir uns auf den Weg nach Berlin. Die Fahrt verlief reibungslos, ganz ohne Verspätungen, zuerst mit der Regionalbahn und im Anschluss mit dem ICE. Unsere Ankunft im Berliner Hauptbahnhof war gegen 12:15 Uhr, somit blieb genug Zeit um unser Gepäck im naheliegenden Hotel Meininger unterzubringen, bevor wir uns auf den Weg machten, Berlin besser kennenzulernen.

Wie geplant unternahmen wir also einen Stadtrundgang, dort besichtigten wir unter anderem das Regierungsviertel, Teile der Berliner Mauer und das Brandenburger Tor mit den umliegenden Botschaften vieler Länder.

Ebenfalls Teil des Rundgangs war das Holocaust-Denkmal, wo uns Zeit gegeben wurde, es auf uns wirken zu lassen und über die Art der Darstellung nachzudenken. Der Stadtrundgang fand an der Gedenkstätte Deutschen Widerstands sein Ende. Dort erlebten wir eine sehr interessante Führung zu bekannten und vor allem unbekannten Widerstandskämpfern.

Als auch diese Führung mit Applaus beendet wurde, fuhren wir zurück zu unserem Hotel um unsere Zimmer zu beziehen. Wir bekamen Freizeit, die die Einen zum Ausruhen nutzen und die Anderen zum Erkunden der Gegend. Am Ende ließen wir den Abend in der Pizzeria „Zwölf Apostel“ bei einer leckeren Pizza ausklingen. Der Verlauf des weiteren Abends stand uns zur freien Verfügung und wurde von jedem unterschiedlich genutzt.

Der Dienstag begann für uns mit einem ausgiebigen Frühstück im Hotel. Kurz darauf machten wir uns gemeinsam auf den Weg zum Bundestag. Aufgrund von Beziehungen war es für uns möglich, 45 Minuten von der zu der Zeit stattfindenden Sitzung auf der Besuchertribüne mitzuerleben. Unter anderem waren Frau Merkel, Herr Gabriel und viele weitere Politiker vor Ort. Das war für uns alle ein interessantes Erlebnis. Nach diesem spannenden Besuch war unser nächstes Ziel das jüdische Museum. Dort wurde uns in zwei separaten Führungen das Leben der Juden im 18. Jahrhundert in Deutschland nähergebracht. Bis zu unserem nächsten Programmpunkt, der erst am Abend stattfand, hatten wir Zeit, uns eigenhändig auf den Weg zu machen Berlin zu erkunden. Ein gelungenes Ende fand der Dienstag am Abend bei dem gemeinsamen Besuch des Kabaretts der berühmten Stachelschweine im Europa-Center. Die Stachelschweine brachten uns politische Themen näher, welche mit „Die Alternative Wahrheit“ betitelt wurden. Als die Vorstellung beendet war, blieben einige im Europa-Center und ließen den Tag in einer Sportsbar ausklingen, wieder andere machten sich in Cocktailbars mit dem Berliner Nachtleben vertraut.

Berliner Nächte sind kurz, das lernten wir, als es Mittwochmorgen hieß: Abfahrt Gedenkstätte Berlin Hohenschönhausen 9:30. Auch wenn der Großteil von uns ein wenig verschlafen aussah – die Thematik öffnet uns die Augen. Die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen befindet sich in den Räumlichkeiten der ehemaligen zentralen Untersuchungshaftanstalt der Stasi der DDR, die von 1951 bis 1989 in Betrieb war.

Auch wenn wir nicht in den Genuss eines Zeitzeugen kamen, war die aufschlussreiche Führung sehr interessant. Der Nachmittag stand uns Schülern zur freien Verfügung. Während die Einen sich ins ALEXA zum Shoppen stürzten, war einigen eher nach einem ordentlichen Mittagessen zu Mute. Das sehr variationsreiche Angebot an Restaurants überzeugte uns davon, mal von dem typischen Fastfood Imbiss abzusehen. Wie auch am vergangen Abend teilte sich die Klasse zum späteren Zeitpunkt des Tages, um die Nacht nach individuellen Wünschen zu gestalten. Egal ob Champions-League oder Cocktail-Bar, das Bett ruft am Mittwoch früher als am Dienstag.

Auch der Donnerstag begann für uns früh, denn uns erwartete eine Führung durch den Berliner Hauptbahnhof. Wir bekamen einen Eindruck von der Architektur und der Geschichte des pünktlich zur WM 2006 eröffneten Bahnhofs. Die Führung umfasste alle Etagen, auch die Abschnitte, die aktuell noch nicht vollendet sind, aber auch das Äußere wurde uns näher erläutert. Anschließend war unser nächstes Ziel das vielseitige und interessante Deutsche Technikmuseum. Dort erfuhren wir eine Führung auf eine andere Art, denn wir sollten uns in kleinere Gruppen aufteilen. Jede Gruppe bekam ein Thema, darüber wurde sich innerhalb des Museums in der Dauerausstellung „Das Netz – Mensch, Kabel, Datenströme“ informiert und kurz darauf dem Rest der Klasse präsentiert. Da sich die Führung nur auf einen begrenzten Bereich bezogen hat, war es im Anschluss für uns möglich die weiteren Ausstellungen nach eigenem Interesse kennenzulernen. Damit war das Programm für den Donnerstag auch schon beendet und jeder nutzte die Freizeit nach Lust und Laune.

Am Freitag, dem Tag der Abreise, hieß es nach dem Frühstück erstmal Sachen packen, Zimmer räumen und Gepäck verstauen, bis die eigentliche Abreise losgeht.  Denn vorerst erwartete uns der letzte Programmpunkt unserer Studienfahrt, nämlich der Besuch des Olympiastadions. In der Führung durch das Stadion wurde stark auf die Geschichte der Erbauung und Nutzung des Geländes eingegangen, aber auch die heutige Nutzung. Wir konnten uns die Räumlichkeiten anschauen, unter anderem die Kabinen und die stadioneigene Kapelle. Nachdem wir einige Informationen und Eindrücke vermittelt bekamen, hatten wir noch Zeit Fotos von dem imposanten Stadion zu machen. Bis es dann tatsächlich Zeit war die Abreise anzutreten, konnte die Zeit noch genutzt werden um Essen zu gehen, Einkäufe zu tätigen oder Karten und Billiard in der Hotellobby zu spielen. Um 16:48 Uhr hieß es dann: Abfahrt! Am späten Abend gegen 21:27 Uhr kamen wir in Paderborn an.
Abschließend wollen wir uns mit einem großen Dankeschön an den Förderverein richten, der uns so großzügig unterstützt hat! Dadurch war uns möglich, diese schöne, lehrreiche und vor allem vielseitige Studienfahrt zu erleben. Großen Dank gebührt auch unseren Lehrerinnen Frau Seefeldt und Frau Bauer, die das Ganze geplant, durchgeführt und mit uns durchgehalten haben.

DANKE DAFÜR, sagt die Klasse FOS71!